So gehst du richtig mit deinem Smartphone um

Mein Smartphone ist immer in meiner Hand, ich gebe es nie her. Geht es dir wie mir? Aber es gibt einige Tücken, die man im Umgang mit dieser Technik kennen sollte. Immer erreichbar zu sein hat seine Vor- und seine Nachteile. Immer alle Daten verfügbar zu haben auch – denn wer strengt heute noch sein Gehirn und sein Gedächtnis an, wenn die Antwort nur einen Klick entfernt ist? Oder denkt an Anrufe, wenn man weiß, dass derjenige sich so oder so nochmal meldet? Ja, es ist ein Segen und ein Fluch gleichzeitig. Aber hier sind fünf Tipps, die man immer beachten sollte:

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#1 Du antwortest nicht? Wofür hast du dann ein Handy? Man klärt leider keine Probleme miteinander mehr, sondern ignoriert und blockiert sich nur noch. Sich gegenseitig zu antworten ist leider nicht mehr ‘In’, das wäre, als wenn man einer Person auf der Straße begegnet, sich angeregt mit ihr unterhält und dann vom einen auf den anderen Moment weiter läuft. Ohne sich zu verabschieden, ohne Kommentar. #Höflichkeit wäre mal wieder schön, und auch an #Respekt fehlt es. Immer und überall erreichbar zu sein ist auch nicht leicht, aber gewisse Manieren sollte man doch auch mit ins virtuelle Leben übernehmen. Zeitnah antworten, wenn man es gesehen hat, gehört dazu. Vielleicht kann man sich eine kleine Notiz zurecht legen, die man immer versendet, wenn man mal nicht erreichbar ist – oder sein möchte.

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#2 Wenn du etwas zu klären hast, mach es besser offline. Es ist toll, dass man sich nicht aus den Augen verliert, weil man weit auseinander wohnt. Wenn der andere aber nur einen Tastenklick entfernt ist, vergisst man oft, wie lange man diesen besonderen Menschen nicht mehr gesehen hat. Was das Smartphone mit unserer sozialen Interaktion anstellt, ist nicht mehr schön. Der Spaß am zusammen sitzen geht verloren, man hat sich nichts mehr zu sagen.

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#3 Gruppen und eingeschworene Seiten sind kein Freifahrtschein fürs mobben oder für Gehirnmüll. Rumblödeln und sich gegenseitig foppen ist in Ordnung, aber wenn es über ein gewisses Maß hinaus geht, dann sollte man solche Dinge doch besser für sich behalten. So schüchtern, wie wir im real Life sind, sollten wir ab und an auch im Netz sein – ob bei WhatsApp, Facebook oder Instagram.

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#4 Schiebe niemand in eine Schublade! Die läuft mit Tattoos und einem Kampfhund? Die ist doch gewalttätig! Solche einfachen Weltanschauungen gibt es. Aber sie sind nicht gut. Wenn man die Person kennen lernt, kann es sein, dass sie Veganerin ist, weil sie Gewalt verabscheut und in ihrem Leben noch keinem etwas getan hat. Polizisten kennt sie vielleicht nur aus Fernsehsendungen. Vielleicht mögen wir sie ja sogar? Online ist es noch viel leichter, dieses Schubladendenken zu entwickeln. Selbstdarstellung heißt nicht, dass andere die Person genauso sehen – oder sie so ist.

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#5 Wer braucht schon viele, wenn er den/die Eine/n hat? Offline würden wir auch nicht 10 Typen ablecken, weil sie gerade da sind und wir wissen wollen, wie sie riechen. Also warum sollten wir mit 20 Typen online schreiben, wenn man sich auf eine Person konzentrieren kann, sie kennen lernen und mal abwarten, wo das hinführen kann? Im anderen Fall stumpfen Herz und Seele schnell ab – und wenn man sich trifft und gleich ins Bett hüpft, spielt man auch russisch Roulette mit Geschlechtskrankheiten. Das heißt nicht, dass es nicht in Ordnung ist, so zu leben, jedem das seine – aber bitte immer mit Gummi.

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Ja, das Smartphone ist nicht immer leicht im Griff zu behalten. Teile den Beitrag, um auch anderen diese Tücken klar zu machen.

Quelle Huffingtonpost